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Der Klimawandel und seine Folgen
Das Leben in den Alpen, so wie wir es kennen, wird es bald schon nicht mehr geben! Grund dafür ist hauptsächlich der Klimawandel und dessen Folgen. Der Mangel an Innovationen verschärft die Situation zusätzlich. Ein Beispiel:

Der wichtigste Wirtschaftsfaktor im Alpenraum ist der Wintertourismus. Experten gehen jedoch davon aus, dass es bis zur Jahrhundertmitte nur noch über 2000 Meter ausreichend natürlichen Schnee zum Skifahren gibt. Doch statt Alternativen zu entwickeln, wird weiter in den Skitourismus investiert. Mit Schneekanonen wird dem Klimawandel getrotzt und Beschneiungsanlagen werden in immer höhere Regionen gebaut. Der Verlierer steht jetzt schon fest: die einzigartige alpine Landschaft.

Daneben gefährdet diese Strategie aber auch die Landwirtschaft. Diese benutzt seit Jahrhunderten das Schmelzwasser zur Bewässerung. Die ausbleibenden Niederschläge und das Abzweigen von immer mehr Wasser für die Sicherstellung des Skibetriebs führt dazu, dass bereits jetzt Wasser mit Helikoptern zu den Kühen auf die Alpen geflogen werden muss. Teilweise mussten auch schon Viehbestände reduziert werden, da aufgrund der Trockenheit zu wenig Futter erwirtschaftet werden konnte, um den Winter zu überbrücken.

Und auch für die Bevölkerung hat die aktuelle Entwicklung Folgen. Der Permafrost schmilzt und verwandelt die bislang zusammengebackenen Hänge in rutschende Geröllhalden. Zudem gibt es wegen des Klimawandels jedes Jahr deutlich mehr "Extremwetterlagen", Starkregen unterstützt die Abbruchtendenzen massiv. Die Folge: Erdrutsche und Bergstürze wie im Schweizerischen Bondo oder im österreichischen Valsertal. Bereits heute werden in der Schweiz Siedlungen zurückgebaut und die Menschen müssen ihre Häuser für immer verlassen.

Kurz gesagt: Es ist höchste Zeit ist zu handeln. Es reicht mit Streiks, Schuldzuweisungen und gegenseitigem Zuschieben von Verantwortungen! Wir müssen endlich die Ärmel hochkrempeln und an die Arbeit gehen. Dabei ist es aber wichtig, dass nebst Flora und Fauna auch das gesellschaftliche Leben in den Alpen erhalten bleibt. Denn alleine der Bergtourismus ist für die Regionen und die Alpenländer ein unverzichtbarer Wirtschaftsfaktor.

Aus diesem Grund sind wir von #128summits der Meinung, dass der Weg zum Ziel ausschliesslich über wirtschaftliche Massnahmen führt. Daher basiert unsere gesamte Tätigkeit auf den Grundpfeilern improvment, innovation & sustainability!

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Als "Bergler" ist es unser Ziel, das gesellschaftliche Leben und die wunderschönen Landschaften im Alpenraum zu erhalten, das Gebiet aber gleichzeitig durch wirtschaftliche Innovationen nachhaltiger zu machen. Damit auch spätere Generationen noch unbeschwerte Augenblicke in diesem einzigartigen Lebensraum erleben können.

Da wir uns aktuell noch am Anfang unserer Tätigkeiten befinden, sind wir intensiv auf der Suche nach innovativen Ideen, die wir unterstützen können. Arbeitest du aktuell gerade an solch einem Projekt oder kennst jemanden der das tut? Dann nimm noch heute Kontakt zu uns auf!